25.07.2023 Wirkung von Vitamin-D auf Long-Covid und andere Autoimmunerkrankungen
Leider gibt es nur wenige hilfreiche Publikationen zu Long-Covid, meist werden nur die Symptome aufgezählt und auf Reha-Klinken und Selbsthilfegruppen verwiesen, da es bisher kein Medikament von Pharmafirmen gibt, das eine schnelle Besserung verspricht. Somit enden diese Publikationen leider oft mit dem Fazit, das der Erkrankte lernen muss mit Long-Covid zu leben (Stichwort Pacing).
Wenn man sich die Symptome von Long-Covid ansieht, stellt man schnell fest, dass viele dieser Symptome auch ohne eine COVID-19 Erkrankung nur durch einen Vitamin-D Mangel verursacht werden können.
Daher möchte ich auf den Zusammenhang von Long-Covid mit einem niedrigen Vitamin-D Spiegel hinweisen.
Durch jede Erkrankung steigt der Vitamin-D Bedarf des Körpers an, weil dieses verbraucht wird um T-Zellen gegen Viren zu aktivieren. Dadurch sinkt der Vitamin-D Spiegel im Blut während einer Erkrankung ab. Um das bei einer COVID-19 Infektion verbrauchte Vitamin-D zu ergänzen, müssen in Summe (geschätzt) etwa 200.000 I.E ergänzt werden
Je nachdem wie viel Vitamin-D vor der Erkrankung zur Verfügung stand, und wie viel zur Bekämpfung der Viren benötigt wird, kann man nach dem Ende der akuten Erkrankung einen entsprechenden Mangel haben, oder überlebt die Erkrankung nicht wenn der Vitamin-D Vorrat im Blut Vorrat zu früh zur Neige geht.
Diese Studie liefert die Erklärung dazu:
„Universität Kopenhagen 2010 : Vitamin für
T-Zellen
...T-Zellen brauchen unbedingt
ausreichende Mengen an Vitamin D im Blut, um in Aktion treten und entsprechend
funktionieren zu können..
Sind keine ausreichenden Mengen dieses Vitamins im Blut verfügbar - so die
Forscher - blieben die Zellen in einem schlafähnlichen Zustand und seien daher
unfähig zur "Aktivierung" und somit zur gezielten Bekämpfung fremder
Krankheitskeime.
…Ist eine T-Zelle mit einem
Krankheitserreger konfrontiert, fährt sie eine Art Signaleinrichtung oder
"Antenne" - einen Vitamin-D-Rezeptor - aus, mit dem sie nach dem
Vitamin sucht. Die T-Zelle benötigt das Vitamin D also dringend. Fehlt es, wird
die Aktivierung der Zelle eingestellt. Kann die T-Zelle nicht auf ausreichend
Vitamin D im Blut zugreifen, findet nicht mal ansatzweise eine Mobilisierung
statt.“
https://cordis.europa.eu/article/id/31850-more-sun-means-a-better-immune-system/de
Studie:
"Vitamin D controls T cell antigen receptor signaling and
activation of human T cells"
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20208539/
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Verlauf der COVID-19 Infektion abhängig von Vitamin-D Vorrat
und Verbrauch
Durch den, von der Universität Kopenhagen gefunden Mechanismus, lassen sich die
sonst häufig als rätselhaft bezeichneten verschiedenen Verläufe der COVID-19
Infektionen leicht erklären
Ist der Vitamin-D Vorrat groß genug, übersteht man die
Erkrankung meist gut.
Ist der Vitamin-D Vorrat zu klein, funktioniert die
Virenbekämpfung nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Vorrat aufgebraucht
ist. Sind dann noch zu viele Viren
vorhanden, können sich diese dann ungehindert verbreiten, was innerhalb weniger
Stunden zu einem lebensbedrohlichen Verlauf der Erkrankung führt.
Auch bei denen, die einen Vitamin-D Mangel haben funktioniert die
Virenbekämpfung meist mehr als 5 Tage lang, so lange sieht alles gut aus, aber
wenn der Vorrat aufgebraucht ist kippt der Verlauf.
Typischer Verlauf einer COVID-19
Infektion: Focus Online „Ab Tag 5 kann
sich Zustand verschlechtern - was über schweren Corona-Verlauf entscheidet
…Den kritischen Punkt erreicht die Krankheit meist zwischen dem fünften und
fünfzehnten Tag“, erklärt Barczok, „oft um den
zehnten Tag.“ Das Robert Koch-Institut berichtet ebenfalls, dass die Zeitspanne
vom Erkrankungsbeginn bis zur Behandlung auf der Intensivstation im Mittel
(Median) zehn Tage beträgt. Dabei berufen sich die Wissenschaftler auf
Erhebungen aus China.
An diesem Punkt entscheide sich, welche der 20 Prozent nicht-milder Fälle einen
kritischen Verlauf nehmen. „Bei rund 5 Prozent spitzt sich die Situation noch
weiter zu, sie erleiden eine schwere Pneumonie und haben nicht mehr ausreichend
Sauerstoff im Blut.“
https://www.focus.de/gesundheit/news/drei-entscheidende-faktoren-ab-tag-5-kann-sich-zustand-verschlechtern-was-ueber-schweren-corona-verlauf-entscheidet_id_11864635.html
Reicht der
Vorrat gerade aus um die akute Erkrankung zu überstehen, aber nicht zum
Beseitigen der restlichen Viren, verbleibt eine mehr oder weniger Schwere Form
von Long-Covid, da die in den Organen zurückbleibenden Viren noch monatelang
Schäden anrichten können.
Siehe: "Long Covid: Bleiben Geruch und Geschmack weg, ist das
Virus noch aktiv"
https://www.mdr.de/wissen/long-covid-geruch-geschmack-corona-virus-aktiv-100.html
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Geschätzter Vitamin-D Verbrauch während einer Infektion
(200.000 I.E)
Es gibt leider nur wenig Studien, in denen das Sinken des Vitamin-D
Spiegels während einer Infektion gemessen wurde. Meist wurde nur ein Mangel
nach einer Infektion festgestellt.
In einer Studie aus der Universität Graz Österreich wurde in den ersten 5 Tagen
der Infektion der Vitamin-D Spiegel mehrfach gemessen. In der Studie ging es
vorrangig darum, festzustellen ob eine UV Bestrahlung, durch die der Erkrankte
Vitamin-D selber bilden kann, vorteilhaft ist. Bei gesunden Patienten erhöht
sich dadurch normalerweise der Vitamin-D Spiegel, das war aber den Covid-19
Patienten nicht der Fall.
In den ersten 5 Tagen der Infektion sank der Vitamin-D Spiegel der Patienten
(geimpft und ungeimpft) im Schnitt um 12,2ng/ml ab.
Universität Graz: „Pilot phase results
of a prospective, randomized controlled trial of narrowband
ultraviolet B phototherapy
in hospitalized COVID-19 patients“
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/exd.14617
Dadurch das eine Infektion häufig länger als
5Tage dauert, und das durch UV-Strahlung gebildete Vitamin-D mit
berücksichtigt werden muss, ist der Verbrauch tatsächlich deutlich höher.
Wie groß er sein dürfte, kann man anhand des Vergleichs der Sterblichkeit von 2
Patientengruppen in der Studie der Universität Heidelberg abschätzen.
Die Gruppe, bei der eine 15 fach höhere Sterblichkeit beobachtet wurde, hatte
18,2ng/ml Vitamin-D im Blut(25-OH Wert), die Vergleichsgruppe mit der viel
niedrigen Sterblichkeit hatte 21,3ng/ml.
Es wird also sehr oft mehr als 18,2ng/ml verbraucht, aber deutlich seltener
mehr als 21,3ng/ml. Verbrauch also etwa 20ng/ml.
Um den Vitamin-D Spiegel um 20ng/ml zu erhöhen, muss ein Normalgewichtiger etwa
200.000 I.E Vitamin-D Supplementieren.
Im Umkehrschluss kann man sagen, dass
während einer Infektion etwa 200.000 I.E Vitamin-D verbraucht werden.
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Vitamin-D Mangel nach Infektion
Nahezu jeder, der schwer an COVID-19 erkrankt ist, kann somit davon ausgehen,
dass er nach dem Ende der akuten Erkrankung
einen schweren Vitamin-D Mangel
hat. Das kommt aber auch bei einem leichteren Verlauf und auch bei anderen
Erkrankungen wie z.B. Grippe vor. Auch bei einer Impfung wird Vitamin-D zur
Programmierung von T-Gedächtniszellen benötigt, so dass auch aus diesen Grund
der Vitamin-D Spiel sinkt.
Ist der Vitamin-D Spiegel nach Erkrankung oder und Impfung
mangelhaft, verursacht dieser Mangel
auch ohne eine vorherige COVID-19 Erkrankung Symptome wie Müdigkeit,
Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Haarausfall, Zahnfleischbluten usw.
Zusätzlich steigt dadurch das Risiko des
Auftretens von Autoimmunerkrankungen.
NetDoctor: „Vitamin-D-Mangel“
https://www.netdoktor.de/laborwerte/vitamin-d/mangel/
Dass ein Mangel nach
einer COVID-19 Erkrankung sehr häufig vorkommt, kann man z.B. in einer
Publikation der DGE lesen
https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vitamin-d-und-covid-19/
Bitte in dieser Publikation nach
"signifikant niedriger" suchen, dies steht bei den Ergebnissen vieler
Studien.
Studien der EU Cordis Europa: Vitamin-D-Mangel als Ursache für Autoimmunerkrankungen und Krebs
https://cordis.europa.eu/article/id/32448-vitamin-d-deficiency-linked-to-autoimmune-diseases-and-cancer/de
Ausbreitung von Viren durch Vitamin-D
Mangel im Körper.
Damit ist nicht nur das SARS-Cov-2 Virus gemeint sondern vor allem auch das
Epstein-Barr Virus, das 90% der Bevölkerung latent in sich trägt
Solange der Vitamin-D Spiegel hoch genug ist kann eine Ausbreitung verhindert
werden
Vitamin D zur Prävention gegen Infekte
https://zsmed.de/vitamin-d-zur-praevention-gegen-infekte/
„Die Metallanalyse zeigte, dass durch eine tägliche oder wöchentliche Gabe von
Vitamin D eine latente Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus verhindert werden
kann, und zwar umso besser, je höher der Spiegel ist.“
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Kurzfassung: Wie kommt es zu Long-Covid und wie wird man es
wieder los.
Zusammenfassung aus
Literaturrecherche:
Viren wandern von Nase/Rachen über Vagusnerv (Geruchsinn geht verloren) zum Gehirn und möglicherweise auf diesen Weg
auch zum Darm (Bei einigen beginnt
COVID-19 Infektion mit Magen/Darm Problemen) und zum Herz
(Herzmuskelentzündung)
Zweiter Weg für Viren in den Darm ist bei schwer Erkrankten der Weg durch den
Magen, da diese (wegen Behandlung mit Dexamethason) zum Schutz des
Magens mit Protonenpumpenhemmern (xxx-prazol)
behandelt werden. Dadurch wird Magensäuregehalt reduziert, so dass mehr Viren
den Magendurchgang überleben.
Ob man dann Long-Covid bekommt oder nicht, ist abhängig davon, ob sich die
Viren im Darmgewebe festsetzen können.
Wenn diese sich dort festsetzen und vermehren können, treten bei jeder Reizung
des Darms (Darmpermeabilität verändert sich) wiederholt Viren oder
Virenpartikel in den Vagusnerv ein, die immer wieder für neue Entzündungen des
Nervs sorgen.
Es ist also entscheidend, dass die Viren aus dem Darmgewebe wieder entfernt
werden.
Darmgewebe ist dick, dadurch ist eine hohe Antiköperdichte im Blut notwendig um
Viren zu bekämpfen (Medikament gibt es noch nicht).
Antikörperdichte ist abhängig von Vitamin-D Status und nach
Behandlungserfahrungen von Ärzten wahrscheinlich auch von anderen Vitalstoffen.
Um Autoimmunerkrankungen wieder los zu werden reicht ein Vitamin-D Spiegel von
30ng/ml nicht, es ist ein Wert größer 50ng/ml anzustreben, dabei wird inzwischen immer häufiger auch ein Wert um
100ng/ml genannt.
Wenn dann trotz eines dauerhaft hohen
Vitamin-D Spiegels keine wesentliche Besserung zu beobachten ist, kann dies an
einer Schädigung der Nebenniere liegen.
Dann sollte der geprüft werden, ob die Nebenniere in noch der Lage ist die von
Körper benötigte Cortisol Menge herzustellen.
Ein Cortisol-Mangel ist eine weitere Gemeinsamkeit von Long-Covid Erkrankten (
Siehe Kapitel Cortisol-Mangel unten)
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Viren wandern von Nase/Rachen über Vagusnerv ins Gehirn
Deutschlandfunk: Neuro-COVID Wie SARS-CoV-2 das Nervensystem schädigt
https://www.deutschlandfunk.de/neuro-covid-wie-sars-cov-2-das-nervensystem-schaedigt-100.html
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Viren im Darm
Hier ein Bild von Viren im Darmgewebe
eines 11 jährigen Mädchens, 3 Monate nach der Infektion
https://www.guetsel.de/content/37065/covid-19-schuetzen-sie-ihre-kinder-vor-autoimmunerkrankungen-wie-diabetes-und-cfs-nach-der-infektion.html
Studie dazu
“Persistent SARS-CoV-2 Nucleocapsid Protein Presence
in the Intestinal Epithelium of
a Pediatric Patient 3 Months
After Acute Infection“
https://journals.lww.com/jpgnr/fulltext/2022/02000/persistent_sars_cov_2_nucleocapsid_protein.9.aspx
Zusammenhang Viren im
Darm mit Long-Covid
„Long Covid hängt offenbar mit
Virusresten zusammen“
65 Prozent der Patienten mit festgestellten Virusresten im Darm haben
Long-Covid-Symptome wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit gezeigt.
"Und dort, wo keine Virusreste gefunden wurden, gab es auch keine
Long-Covid-Symptome“, so der Autor einer aktuellen Studie.
https://www.diepresse.com/6133155/long-covid-haengt-offenbar-mit-virusresten-zusammen
Studie dazu :
„Postakutes COVID-19 ist durch Persistenz des Darmvirusantigens bei
entzündlichen Darmerkrankungen gekennzeichnet!
https://www.gastrojournal.org/article/S0016-5085(22)00450-4/fulltext#relatedArticles
Darmgewebe öffnet sich bei Reizung
Heal your gut and supercharge the gut-brain axis
with supplements"
„Das Leaky-Gut-Syndrom (erhöhte Darmpermeabilität)
tritt auf, wenn die Dünndarmwand durch Dysbiose,
falsche Ernährung, Antibiotika, Stress und andere Faktoren geschädigt ist. Die
engen Verbindungen zwischen den Epithelzellen öffnen sich zu weit und lassen
große Partikel unverdauter Nahrung durchrutschen und in den Kreislauf gelangen.
Das Ergebnis ist eine Entzündung, die den gesamten Körper betrifft,
einschließlich des Gehirns.“
https://www.chiroeco.com/heal-your-gut
Hohe Antikörperdichte notwendig um Viren aus dem Darm zu entfernen
Verstecken sich Viren in Organen, wird eine hohe Antikörperdichte benötigt, um
alle zu beseitigen. Antikörper heißen auch Immunglobuline und werden mit IgGx bezeichnet, also z.B. IgG3, IgG4…
Heise.de: „Long Covid: Antikörper-Signatur zeigt Risiko für Erkrankte“
„...Für David Strain passt ein zu niedriger IgG3-Wert
auch deshalb gut als Long-Covid Risikofaktor ins Bild, weil es erklären könnte,
wie Viren unter dem Immunradar durchschlüpfen und sich dauerhaft im Körper
einrichten. "Viele Forscher denken, dass sich die Viren – wie auch bei
ME/CFS – im Darm verstecken. Dort
braucht es aber besonders hohe IgG3-Mengen, weil die Antikörper nur
schlecht durch die Darmwand kommen.“
https://www.heise.de/hintergrund/Long-Covid-Antikoerper-Signatur-zeigt-Risiko-fuer-Erkrankte-6358572.html
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Antikörperdichte abhängig vom Vitamin-D Status
Vitamin D korrelierte mit IgM und IgG3, während
RBP mit IgA und IgG4
"Retinol binding protein and vitamin
D associations with serum antibody isotypes, serum influenza virus-specific neutralizing activities and airway cytokine
profiles"
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4711169/
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Zurückbleibende Viren in den Organen nach einer COVID-19
Erkrankung
Diabetes
Nach einer Covid-19 Erkrankung können Viren in den Organen und Nerven
zurückbleiben, die die auch nach mehreren Monaten noch Schäden anrichten.
Bleiben z.B. Viren in der Bauchspeichdrüse zurück, wird diese mit der Zeit
zerstört. Das ist daran zu erkennen, das 3 Monate nach einer Covid-19 Welle
eine Welle von Diabetes Typ 1 Neuerkrankungen auftritt.
Ärzteblatt: „COVID-19: Inzidenz des Typ-1-Diabetes steigt 3 Monate nach einer
Erkrankungswelle an“
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/131155/COVID-19-Inzidenz-des-Typ-1-Diabetes-steigt-3-Monate-nach-einer-Erkrankungswelle-an
Herz
Ruhr Universitär Bochum: „Wie das Coronavirus das Herz angreift“
https://news.rub.de/wissenschaft/2021-04-29-herzmedizin-wie-das-coronavirus-das-herz-angreift
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Sehr gute Abhandlung zur Wirkung von Vitamin-D und Long-Covid
Vitamin D und dein Immunsystem: Kann dieser Nährstoff bei der Bekämpfung
von Long COVID helfen?
Original in Englisch
https://www.jillcarnahan.com/2022/09/21/vitamin-d-and-your-immune-system-can-this-nutrient-help-combat-long-covid/
Deutsche Übersetzung
www.kiwiw.de/public/DrJillCarnahan_VitaminD_KannDieserNaehrstoffBeiDerBekaempfungVonLongCOVID_Helfen.html
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Studien zu CFS und Vitamin-D Supplementation
King Saud University, Riyadh (Saudi Arbien)
„Auswirkungen einer 2-wöchigen 5000-IE- versus
1000-IE-Vitamin-D3-Supplementierung auf die Erholung der Symptome bei Patienten
mit leichtem bis mittelschwerem Covid-19: Eine randomisierte klinische Studie“
Schlussfolgerung: Eine tägliche orale Vitamin-D3-Ergänzung mit 5000 IE täglich
für 2 Wochen verkürzt die Zeit bis zur Genesung bei Husten und
Geschmacksverlust bei Patienten mit suboptimalem Vitamin-D-Status und leichten
bis mittelschweren COVID-19-Symptomen. Der Einsatz von 5000 IE Vitamin D3 als adjuvante Therapie bei COVID-19-Patienten mit suboptimalem
Vitamin-D-Status, auch kurzzeitig, wird empfohlen.
https://www.mdpi.com/2072-6643/13/7/2170/htm
Doppelblindstudie aus Zürich, in der eine Vitamin-D Supplementation die
Erholung von Faltige, der am häufigsten genannten Folge von Long-Covid, um
Faktor 4 beschleunigt hat.
Das wäre dann z.B. 1 Woche statt einem Monat
Universitäts Hospital Zürich 30.12.2016
"Effect of vitamin D3 on self-perceived fatigue"
Publikation
http://www.usz.ch/news/Mitteilungen/Seiten/Vitamin-D-hilft-gegen-Muedigkeit.aspx
Studie
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5207540/
Dann noch eine kleine Studie aus Indien, in der bei 19 Patienten lediglich die
erfassten Mängel an Mikronährstoffen ausgeglichen wurden.
Davon waren nach 103 Tagen 10 komplett gesund und bei den restlichen 9 hatten
sich Verbesserungen eingestellt.
Studie: “Risk factors for prolonged fatigue
after recovery from
COVID-19”
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jmv.26774
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Behandlungsanleitungen
Hier werden natürlich auch andere Mikronährstoffe genannt, die
wichtig für das Immunsystem sind.
Von der Berliner Charité Klinik gibt
es alte Behandlungsanleitung für Long-Covid, die Angaben zur Vitamin-D
Supplementation enthält, wobei die empfohlene Dosis mit 1000-2000 I.E täglich
leider wenig hilfreich ist, wie sie weiter unten sehen werden.
Aber immerhin hätte man daraus etwas machen können
Link zur alten Therapieempfehlung der gelöscht wurde.
https://cfc.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/kompetenzzentren/cfc/Landing_Page/Therapieempfehlungen_PVF_4_21.pdf
Archivierte Therapieanleitung
www.kiwiw.de/public/TherapieempfehlungenCharite202211.pdf
Anleitung vom Februar 2023
Leider gibt es nur zu einigen
Nahrungsergänzungsmitteln Dosierungsangaben. Für Vitamin-D fehlen
Angaben, aber es soll
immerhin dauerhaft ersetzt werden
www.kiwiw.de/public/Charite_Scheibenbogen_Empfehlungen_MECFS_severe_2.23.pdf
Viel besser ist die Anleitung von einem Bamberger Arzt (Dr. Kersten) der seit
vielen Jahren CFS (Chronisches Fatigue Syndrom) Patienten behandelt.
Dieser hat inzwischen eine Behandlungsanleitung zu Long Covid veröffentlicht,
in der die wichtigsten Mikronährstoffe genannt werden.
Leider fehlen hier Dosierungsangaben
Hier die wichtigsten Links
Das Long-Covid-Syndrom ; Wer seine Entwicklung versteht, kann es auch
überwinden
https://dr-kersten.com/behandlung/das-long-covid-syndrom
Aber er hatte zuvor eine Anleitung mit konkreten Dosierungen von
Mikronährstoffen veröffentlicht, die helfen soll, eine Covid-19 Erkrankung
möglichst gut zu überstehen.
COVID-19 Das können Sie tun!
http://dr-kersten.com/wp-content/uploads/2021/07/NEU-Covid-Artikel.-Juli-2021.pdf
„In der Quintessenz ist Vitamin-D das effektivste Mittel in der Prävention und
auch der Therapie der Corona-Infektion,
wenn es
in der richtigen
Dosierung eingenommen wird.“
Der Vollständigkeit halber die Internetseite Dr.Kersten
https://dr-kersten.com/corona-virus-praevention-und-therapie-durch-vitamin-d
Noch wesentlich ganzheitlicher aber nicht so detailiert ist diese
Veröffentlichung der amerikanischen RedRiver Health Klinikgruppe
in der es auch um eine entzündungshemmende Ernährung (Darmgesundheit) geht.
Deutsche Übersetzung: „Das Long Covid Protokoll“
https://www.kiwiw.de/public/DasLongHaulersProtokollDrJoshRedd.html
Original: "The ‘Long Haulers’ Protocol"
https://drjoshredd.com/the-long-haulers-protocol/
Stiftung OrthoKnowledge (verbunden mit Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln
„Vitalis“)
Hier unterschiedliche Vitalstoffe abhängig von den Beschwerden
https://orthoknowledge.eu/forschung/post-covid-ansatzpunkte-fur-eine-orthomolekulare-nahrungserganzung/
Viele Dosierungsangaben zu unterschiedlichen Beschwerden
Original
Coronavirus and
a long haul COVID treatment protocol
https://www.chiroeco.com/long-haul-covid-treatment-protocol/
Deutsche Übersetzung
www.kiwiw.de/public/Chiroeco_CoronavirusUndEinLongCOVID_Behandlungsprotokoll.html
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Publikationen Ausland
Kann Vitamin D3 Autoimmunerkrankungen heilen?
Dr. Gundry, Direktor
International Heart & Lung Institute
Palm Springs, Kalifornien
Auch dieser Arzt ist der Meinung das Autoimmunerkrankungen vom Darm ausgelöst
werden und versucht bei seinen Patienten Vitamin-D Werte von 70-100ng/ml zu
erreichen.
„Ich bin davon überzeugt, dass alle
Autoimmunerkrankungen im Darm beginnen und enden. Unsere Darmwand hat die
gleiche Fläche wie ein Tennisplatz,
und die Auskleidung unseres Darms ist
nur eine Zelle dick. Diese Zellen sind alle Arm in Arm gesperrt (wie das
Kinderspiel Red Rover). Sobald diese Darmwand von Lektinen in unserer Nahrung, NSAIDs wie Ibuprofen
oder Naprosyn oder mehr als ein paar Gläsern Wein
durchdrungen ist, ist es die Aufgabe der Darmstammzellen, schnell zu wachsen
und die Lücken zu schließen. Aber diese Stammzellen brauchen Vitamin D, um zu
wachsen.“
Deutsche Übersetzung
http://www.kiwiw.de/public/KannVitaminD3AutoimmunerkrankungenHeilen.pdf
Can Vitamin D3 Heal Autoimmune Diseases?
https://goop.com/wellness/health/can-vitamin-d3-heal-autoimmune-diseases/
Richmondfunctionalmedicin: "Diese Hauptfaktoren erhöhen Ihr Risiko für lange COVID"(übersetzt)
www.kiwiw.de\public\DieseHauptfaktorenErhoehenIhrRisikoFuerLongCovid.pdf
Link zur original Publikation:
https://richmondfunctionalmedicine.com/risk-factors-long-covid/
"Forscher aus Virginia lernen mehr überCOVID_Behandlung"(Übersetzt)
www.kiwiw.de\public\ForscherAusVirginiaLernenMehrUeberCovidBehandlung.pdf
Hier die Publikation eines Schweizer Arztes im US National Library of Medicine.
In dem Fallbeispiel am Ende des Textes wird die
verwendete Vitamin-D Dosierung erwähnt.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8259097/
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Vitamin-D Supplementation Dosis
Im Normalfall gilt ein Vitamin-D Wert im Blut (25 OH) von > 30ng/ml als gut,
um die Gesundheit zu erhalten. Bei
Long-Covid sollte ein höherer Wert von > 50ng/ml erreicht werden, der auch
erforderlich ist um andere Autoimmunerkrankungen zu bekämpfen.
Hier gilt also, dass viel auch viel hilft.
Um einen Vitamin-D Mangel schnell ausgleichen zu können und auf einen guten
Wert von 50ng/ml zu kommen reicht eine Dosis von 1000 .I.E täglich nicht aus. Um z.B. bei 75 kg Gewicht von 10ng/ml auf
50ng/ml zu kommen, benötigt man in Summe etwa
400.000 I.E Vitamin-D.
Siehe Vitamin-D Rechner: https://vitamind-info.de/vitamin-d-rechner/
Das würde bei 1000 I.E. täglich 400 Tage
dauern.
Daher gibt es etliche Empfehlungen zur kurzzeitigen
Einnahme von 10.000 bis 40.000 I.E Vitamin-D täglich, um eine schnelle
Anhebung des Vitamin-D Spiegels im Blut zu erreichen.
Stellvertretend hier die Empfehlung von Schweizer Ärzten. Die dort genannte
Dosierung (20.000 I.E. täglich für 10 Tage)
ist eigentlich dafür gedacht, den Vitamin-D Spiegel im Blut schnell um
etwa 20ng/ml anzuheben, um im Falle einer Covid-19 Erkrankung möglichst nicht
schwer zu erkranken. Diese ist aber auch hilfreich bei Long-Covid.
https://ssaamp.ch/wp-content/uploads/2021/02/Vitamin-D.Aufruf.pdf
Wie sich der Vitamin-D Wert abhängig von
der täglichen Dosis verändert, kann man gut in Grafik auf Seite 15 dieses
Dokumentes sehen. Darin ist z.B. zu sehen, dass bei einer täglichen Dosis
von 10.000 I.E. nach etwa 20-30 Tagen der gewünschte Wert(25 OH) von 50ng/ml
im Blut erreicht wird, und nach rund 140
Tagen ein konstanter Vitamin-D Wert im Blut von 85ng/ml erreicht wird, der weit
weg vom oberen Grenzwert von 125ng/ml liegt.
"Vitamin-D Mangel ein unterschätztes Problem?"
http://www.kiwiw.de/public/VitaminDMangelEinUnterschaetztesProblem.pdf
Wie viel I.E. Vitamin-D muss man täglich
nehmen, damit sich ein gewünschter (25 OH) Wert im Blut einstellt?
Bei konstanter täglicher Dosis stellt sich nach etwa 80 Tagen ein
konstanter 25 OH Wert ein, da sich dann der Verbrauch an die supplementierte
Menge angepasst hat.
Zur Berechnung der täglichen Dosis kann man einen Vitamin-D Rechner verwenden,
oder für 90Kg Körpergewicht diese Faustformel verwenden:
Blutwert in ng/ml der sich nach 80 Tagen einstellen
soll *100 = Tägliche Vitamin-D Einnahme
in I.E.
z.B. Gewünscht Blutwert 40ng/ml
=> 40 * 100 = 4000 I.E täglich
Wer leichter oder schwerer ist kann entsprechend weniger oder mehr dosieren
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Vitamin-D und Autoimmunerkrankungen
Es ist inzwischen bewiesen, dass eine tägliche Einnahme von 2000 I.E. Vitamin-D
bis zu 39% der Autoimmunerkrankungen verhindern kann, zu denen auch Long Covid
gehört. Es gibt aber noch keine Studien, in denen untersucht wurde, ob eine
Vitamin-D Supplementation hilft, um Long Covid schneller zu überstehen.
Bezüglich der häufiger auftretenden Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose gibt
es aber genug Forschungsergebnisse zur Vitamin-D Supplementation
„Hochdosiertes Vitamin D bei Multiple Sklerose bringt positive Wirkung“
https://www.medmix.at/multiple-sklerose-und-vitamin-d/
Auch zum Ebstein-Baar Virus, der häufig in Verbindung mit Long-Covid genannt
wird gibt es diese Studie
„Erforschung der Wirkung einer Vitamin D 3 -Ergänzung auf die
Anti-EBV-Antikörperantwort bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose“
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6108041/
Dies ist leider bei seltener auftretenden Autoimmunerkrankungen und bei
Long-Covid noch nicht der Fall. Da aber eine Vitamin-D Supplementation sicher und ohne unerwünschte Nebenwirkungen
ist, lohnt es sich, selber zu prüfen, ob
diese einen positiven Effekt hat.
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Überdosierung
Vor einer möglichen Überdosierung von
Vitamin-D wird immer mal wieder in der Presse gewarnt, und leider haben viele
Ärzte nicht nachgelesen, was es damit auf sich hat.
Daher hier eine Veröffentlichung der angesehenen Mayo Klinik in Rochester(Minnesota,USA) von 2015, die die historischen Hintergründe
dazu beleuchtet hat.
„Vitamin D ist nicht so giftig wie früher angenommen: Eine historische und eine
aktuelle Perspektive
…Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass
eine Vitamin-D-Toxizität eine der seltensten Erkrankungen ist und
typischerweise auf die absichtliche oder versehentliche Einnahme extrem hoher
Vitamin-D-Dosen (üblicherweise im Bereich von >50.000-100.000 IE/Tag über
Monate bis Jahre) zurückzuführen ist“
"Vitamin D Is Not as Toxic
as Was Once Thought: A Historical and an Up-to-Date Perspective"
https://www.mayoclinicproceedings.org/article/S0025-6196(15)00244-X/fulltext
Vitamin-D ist nicht giftig oder
schädlich, aber durch dauerhafte große Dosen kann der Kalziumspiegel im Blut zu
hoch werden, so das deshalb Nierenschäden auftreten können. Dies lässt sich
durch eine Kontrolle des Kalziumwertes
vermeiden (siehe Dr. Kersten).
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Cortisolmangel
Ist der Vitamin-D Mangel Spiegel dauerhaft über 50ng/ml, aber eine
Erholung bleibt aus, kann noch eine Schädigung der Nebennieren, oder der
Steuerung der Nebennieren
vorliegen, die in Belastungssituationen nicht ausreichend Cortisol produzieren
kann.
Ein Cortisolmangel ist allen Long-Covid Betroffenen gemeinsam.
MDR: "Forscher sehen Cortisolmangel als
mögliche Erklärung für Long Covid" : https://www.mdr.de/brisant/long-covid-behandlung-cortisol-102.html
Die Diagnose einer unzureichende Reaktionsfähigkeit des Cortisol-System kann
vom Arzt durch einen ACTH-Test erbracht werden.
"Was tun, wenn Vitamin D versagt ?" https://www.vitamindservice.de/faq/was-tun-wenn-vitamin-d-versagt
Liegt eine unzureichende
Reaktionsfähigkeit vor kann dies zu Teil mit einem Fludrocortison
korrigiert werden. Symptome bei Störung der Nebennierenfunktion(Morbus Addison)
DGE: Nebennierenhormonmangel -
"Nebenniereninsuffizienz" https://www.endokrinologie.net/krankheiten-nebenniereninsuffizienz.php
Hier eine aktuelle
Publikation(3.9.2022) über Amira Pocher, bei der ein
Cortisol Mangel diagnostiziert wurde (Hatte im März 2020 eine Covid Infektion)
"Amira Pochers Blutwerte enthüllen Komisches" : https://www.vip.de/cms/amira-pochers-blutergebnis-wirft-fragen-auf-die-anderen-werte-waren-nicht-so-gut-5004846.html
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Magnesium
Zur Umwandlung von Vitamin-D in die aktive Form Calcitriol wird
Magnesium benötigt. Liegt ein Magnesiummangel vor, bremst dies die Umwandlung
aus.
Daher sollten ca. 400mg /Tag ergänzt werden.
Vitamin-K2
Wegen des Kalziumwertes ist es besser, zusätzlich zu Vitamin-D auch Vitamin-K2
(nicht Kalzium) zu nehmen, dafür gibt es
mehrere Gründe:
1. Durch eine Vitamin-D Einnahme steigt die Kalziumaufnahme aus der Nahrung an.
Vitamin K2 sorgt dafür, dass das Kalzium
in die Zellen eingelagert wird, die es
benötigen, wie z.B. die Knochen.
Dadurch wird ein Anstieg des
Kalziumwertes im Blut vermindert oder verhindert.
2. Es hemmt, wie Vitamin-D auch, das Spike Protein des Coronavirus, wodurch das
Virus schlechter an Körperzellen andocken kann.
3. Vitamin-K2 ist notwendig um die Elastizität von Körpergewebe wiederherzustellen, was besonderen wichtig
bei Lungenschäden ist.
Siehe: https://www.praxisdrpieper.de/vitamin-k2-schuetzt-gegen-die-lungenschaeden-bei-covid-19
Da Vitamin-K2 aber ein Antagonist zu älteren Blutverdünnern ist, kann man diese
Kombination nicht jedem empfehlen. Deshalb wird K2 in den allgemeinen
Empfehlungen nicht erwähnt, um diese nicht zu kompliziert zu machen
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Hier wird weitgehend nur auf Vitamin-D eingegangen, da es sehr wahrscheinlich
der wichtigste Faktor für eine Genesung ist, in der Veröffentlichung von Dr.Kersten
und der RedRiver Health Klinikgruppe kann man aber auch sehen, dass noch
weitere Mikronährstoffe dazu hilfreich/notwendig sind.
Ich hoffe diese Informationen sind
hilfreich.
Christian Wiechering
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Zu meiner Person
Christian Wiechering
Linzer Weg 1
24147 Kiel
E_Mail: christian.wiechering@arcor.de
In bin Hardware Entwickler und arbeite nicht für eine Firma die vom Verkauf von
Vitamin-D profitiert.
Seit dem bei mir vor 3 Jahren Sarkoidose diagnostiziert wurde, und ich diese
nur durch die tägliche Einnahme von Vitamin
D3 + K2 (Anstatt der üblichen Behandlung mit Cortison) wieder
losgeworden bin, habe ich regelmäßig Veröffentlichungen über Vitamin D3
studiert.
Dadurch hatte ich schon kurz nach Ausbruch der Covid Epidemie begonnen nach
Pressartikeln und Studien zu suchen, in denen der Einfluss von Vitamin-D auf Verlauf einer Covid
Erkrankung untersucht wurde. Anhand der
Personengruppen die schwerer von Covid betroffen sind als üblich, lies sich
schon früh erahnen, das Vitamin-D eine Rolle bei Covid spielt, da die stärker
betroffenen Gruppen, wie Alte, Farbige,
Übergewichtige Personen aus unterschiedlichen Gründen häufiger ein
Vitamin–D Defizit haben.
Seit dem versuche ich durch Presseartikel, Kommentare, Anschreiben von
Politikern und Kontakte zu Ärzten Informationen über Studien zu verbreiten, um
mit dafür zu sorgen, damit möglichst schnell eine offizielle Empfehlung zur
Vitamin-D Supplementation
herausgegeben wird. Wenn dieser Empfehlung viele folgen würden, würde das meiner Meinung dafür sorgen, das durch weniger Erkrankte ,
und weniger schwere Verläufe dann auch weniger Beschränkungen nötig sind,
um diese
Pandemie zu überstehen.
Ein paar mehr Informationen zu Studien,
die ich bei Bedarf aktualisiere, sind hier zu finden www.kiwiw.de